Offiziell hat Pastorin Miriam John ihren Dienst in unserer Gemeinde schon am 1. November begonnen. Aber natürlich kamen wir als ganze Gemeinde erst am nächsten Sonntag, 6. November zusammen, um den ersten Gottesdienst mit unserer neuen Pastorin zu feiern.

Und so ganz neu ist Miriam John auch gar nicht mehr für unsere Gemeinde. Denn schon im August 2021 zog sie mit ihrer Familie nach Holzminden, als ihr Mann Pastor Stefan John seinen Dienst bei uns begann. Miriam befand sich seitdem in Elternzeit und hat die Gemeinde in diesem Jahr schon sehr gut kennengelernt und ehrenamtlich mit ihren Gaben bereichert. Ab dem 01.11.2022 teilt sich das Pastorenehepaar, wie geplant, die Aufgaben in der Gemeinde und Miriam John leitete letzten Sonntag nun ihren ersten Gottesdienst als „offizielle Pastorin“ der Gemeinde.

Dies war ein Grund zu großer Freude, und das wurde auch in den einzelnen Gottesdienstelementen und im anschließenden Gemeindekaffee deutlich.

So freuen wir uns auf eine spannende Zukunft mit zwei Hauptamtlichen in Teilzeit, die das Gemeindeleben mit ihren unterschiedlichen Gaben bereichern werden.

Lobpreisabend

War das eine gelungene Jugendarbeit? Oder ein Mehr-Generationenprojekt? Oder wie nennt man es, wenn acht Musiker aus unserer Gemeinde im Alter von 13 bis 60 plus zum Lobpreis-Abend einladen?

Vielleicht kann man sie einfach als Christen und Christinnen mit hoher musikalischer Begabung bezeichnen, die ihre tiefe und persönliche Beziehung zu Gott zum Ausdruck bringen. Egal welchen Alters und egal, wie lange sie schon im Glauben stehen.

Denn Lobpreislieder als gesungene Gebete und Glaubensbekenntnisse erreichen den ganzen Menschen. Nicht nur der Verstand wird angesprochen, sondern auch das Herz und die Seele fühlen sich mitgenommen.

Dies erlebte das Publikum am Freitagabend, den 4. November in unseren Gemeinderäumen.



Unter dem Motto „Mehr Gott in meinem Leben – set a fire down in my soul“ konnten die Besucher teil haben am Glauben der Bandmitglieder. Mit großer Authentizität berichteten mehrere Akteure davon, wie Gott in ihrem Leben gewirkt habe. Die deutsch- und englischsprachigen Songs nahmen diese Botschaft auf und transportierten sie über die Musik direkt in die Herzen der Besucher. Dabei wechselten sich schnelle rockige Songs mit langsameren Liedern ab, mehrstimmiger und wechselnder Gesang und die verschiedenen Instrumente sorgen für einen vollen Klang, der die Fülle von Gottes Gaben eindrucksvoll untermalte.

Pastorin Miriam John, mit Klavier und Gesang selbst eines der Bandmitglieder, griff das Motto des Abends in ihrer Ansprache auf und zeigte, wie man „Mehr Gott in meinem Leben“ möglich machen könne. So könne man sich Oasen im Alltag schaffen, die gleichzeitig eine Begegnung mit Gott sein könnten. Denn im Alltag verliere man oft den Kontakt „nach oben“, weil man in dieser Welt so sehr gefordert sei. Doch solche Oasen, vielleicht ein kurzer Spaziergang oder ein Gebet zwischendurch, könnten für Gott die Möglichkeit schaffen, ein neues Feuer in unseren Herzen zu entfachen.

Dieses Feuer war an diesem Abend deutlich zu spüren. Und dieses Feuer nahmen die Besucher mit, als sie sich nach gut eineinhalb Stunden wieder auf den Heimweg machten. Oder den Abend noch mit Getränken und Snacks gemeinsam ausklingen ließen.

Kigo Sommerfest im Steinbruch

Endlich – nach 2 Jahren Zwangspause durch Corona - konnte in diesem Jahr wieder ein fröhliches Sommerfest gefeiert werden.

Parallel zum Gottesdienst trafen sich Kinder und Mitarbeiter und wir begaben uns – ganz im Sinne der anstehenden Ferien – auf Reisen. Unser Weg führte uns nach Israel an den See Genezareth. In der Bibel lesen wir, dass auch Jesus am See Genezareth unterwegs war. Er traf dort auf Fischer, die er dazu aufrief, „Menschenfischer“ zu werden. – Wir haben überlegt, was das bedeutet und was es heißt, im „Team Jesus“ unterwegs zu sein. – Auch heute noch!!!

Anschließend wurden in Gruppen verschiedene Aufgaben erledigt, die ein Fischer so im Alltag bewältigen muss: Fische fangen, Wasser transportieren, Boote über den See pusten, Boote nach Hause holen und, im Notfall, auch Fische verteidigen…

So ging die Zeit schnell rum bis nach dem Gottesdienst die Familien dazu kamen und wir gemeinsam am Feuer eine Bratwurst (keinen FischJ) grillen und uns an einem leckeren Buffet stärken konnten.

Für drei Kinder war das Fest zugleich auch ein Abschied aus dem Kigo, sie waren über viele Jahre treu dabei!  – Natürlich wird es nach den Sommerferien aber weiter gehen und alle Kinder ab 4 Jahren sind herzlich willkommen!!!

                                                                

Musik, die Grenzen überwindet!

YouTube bescherte Ihm internationalen Erfolg, jetzt gastiert Hagen Rösler mit seinem Album „Immanuel“ in Holzminden.

Dass man auch ohne ein großes Label Erfolg haben kann, zeigte bereits die erste Singleauskopplung „Chainbreaker“, die in 15 Ländern im Radio gespielt wurde und im Mai 2022 in den iTunes Pop-Charts in Großbritannien sogar bis auf Platz 158 kletterte. Hagen Rösler macht seit über 30 Jahren Musik und hatte als Inhaber des Plattenlabels „HOPE-MUSIC“ viele Titel für andere Künstler geschrieben und produziert. Mit dem Album „Immanuel“ kehrt er jetzt zurück zu seinen musikalischen Wurzeln als Worship-Leader zurück und schreibt überwiegend englische, aber auch deutsche Anbetungslieder. Eingängige Melodien und ein Mix aus rockigen Elementen und angesagten Beats & Sounds zeigen, dass moderne Kirchenmusik alles andere als eintönig und langweilig sein muss.

Musiker aus sieben verschiedenen Nationen haben an dem Debut-Album des Bremerhavener Musikers mitgewirkt. „Ohne den Lockdown, wären diese Kontakte wohl kaum zustande gekommen“ ist sich Rösler sicher, „aber man war ja gezwungen als Musiker neue Wege zu gehen.“ So fand auch das erste Konzert nach der Veröffentlichung bei einer internationalen Worship-Night via Zoom statt. Nachdem die Lieder und Noten insbesondere in Großbritannien, den USA und in Asien größeren Anklang finden, soll eine kleine Tournee durch Deutschland nun dazu beitragen den Bekanntheitsgrad der Lieder im deutschsprachigen Raum zu erweitern. „Ich freue mich riesig auf das Konzert in Holzminden.  Es wird bestimmt ein toller Abend, den wir gemeinsam feiern können“ so Rösler.  

Das Konzert findet am 14. Oktober in der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Holzminden in der Fürstenberger Straße 43 statt.

Einlass ist um: 19:00 Uhr, Eintritt frei - freiwillige Spende

JamSphere Musicmagazine (ein nicht christliches Magazin) schrieb über den Titel „I can see your tears“ folgendes: „Hagen Roesler wählt seine Worte sorgfältig, während er versucht, jeden zu erreichen, der diesen Track hört. Hagen erkennt, wie wichtig es ist, dass Christen ihren Glauben in die Tat umsetzen und sich in Wort und Tat an andere wenden, um die Botschaft Jesu und das, was er in ihrem Leben getan hat, zu teilen. " (aus dem Englischen).

                                                       

Die Aktion Stadtradeln fand in der Stadt und im Landkreis Holzminden in diesem Jahr vom 12.06. – 02.07. statt.        

Insgesamt nahmen 237 Personen daran teil. 17 davon im Alter zwischen 34 und 85 Jahren starteten für unsere Gemeinde. Nach Personen waren wir damit das drittgrößte Team der Stadt.

Insgesamt radelten die Teilnehmer der Gruppe 2105 Kilometer. Das entspricht Platz 6 unter den 28 aktiven Teams.

Im Vergleich zu Autofahrten wurden damit rechnerisch 324,1 Kilogramm CO² eingespart (wobei auch Fahrten mit E-Bikes gewertet werden).

Manche Teilnehmer wurden durch die Aktion zu vermehrter Fahrradnutzung motiviert, bei anderen war das Nutzungsverhalten unverändert. Die meisten nutzen das Fahrrad im Alltag bei Erledigungen oder auf dem Arbeitsweg. Darüber hinaus machen viele auch Radtouren in der Umgebung.

Die Aktion Stadtradeln ist eine Kampagne des Netzwerks Klima-Bündnis. Dessen Ziel ist eine Minderung des motorisierten Verkehrs sowie eine klimaverträgliche Mobilität. Unabhängig davon wirkt sich das Radfahren positiv auf die Gesundheit aus.

Als christliche Gemeinde haben wir uns damit an einer sinnvollen Aktion der Stadt beteiligt und gezeigt, dass wir dabei sind. Das Radfahren der Einzelnen hat so zu einer öffentlichen Wahrnehmung unserer Kirchengemeinde beigetragen.

                                                 

 

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