Musical in Holzminden: „Isaak – so sehr geliebt“

Auftritt des Adonia-Teens-Chores am 10. April um 19.30 Uhr in der Stadthalle Holzminden

Adonia Chor 

Drei Tage soll die Reise dauern. Für den kleinen Isaak ist es ein Abenteuer. Für seinen Vater Abraham ist es die schwerste Prüfung seines Lebens. Denn nur er weiß, dass seinem Sohn in Morija der Tod droht. Wird das Leben seines heiß geliebten Sohnes gerettet werden?

Isaak und Chor

Dieses biblische Familiendrama voller Liebe und Vertrauen wird vom Adonia-Team auf moderne Weise in Szene gesetzt. Theater und Tanz, eine hochkarätige Projektband, ein großer Chor und 13 begeisternde Musical-Songs – das ist Adonia.

Adonia Chor

Die 70 Teenager im Alter von 12 bis 19 Jahren gehen nach intensiver Vorbereitungszeit zu Hause und einem viertätigen Trainingscamp in Dassel auf Tournee. In vier aufeinanderfolgenden Konzerten in Südniedersachsen begeistern sie Jung und Alt durch ihre hohe Motivation und Professionalität. Dabei ist es sicher besonders reizvoll für das Holzmindener Publikum, dass hier die Premiere stattfindet.

Zeitgleich touren 40 weitere Projektchöre durch ganz Deutschland, um diese Geschichte um Liebe und Vertrauen insgesamt 160 mal auf die Bühne zu bringen.

Der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Holzminden und dem Verein zur Förderung des christlichen Gemeindelebens e.V. ist es gelungen, einen der Projektchöre in die hiesige Stadthalle zu holen und lädt am Mittwoch, 10.04.19 um 19.30 Uhr ganz herzlich dazu ein!

Der Eintritt ist frei; es wird um Spenden zur Kostendeckung des gemeinnützigen Vereins Adonia e.V. gebeten, der seit 2001 diese wichtige Jugendarbeit im kirchlichen Raum mit einem kleinen hauptamtlichen Team und mehr als 1000 Ehrenamtlichen durchführt. Weitere Infos und alle übrigen Konzerttermine gibt es unter www.adonia.de.

Fundiert und kurzweilig informierte Ingo Krause über die „Herausforderung Smartphone“.

Das Smartphone und damit verbunden der allgegenwärtige Zugang zum Internet bietet eine Menge Möglichkeiten, aber eben auch Gefahren, gerade für Heranwachsende. Darauf wies Ingo Krause, Schulleiter der August-Hermann-Francke Gesamtschule Detmold und selbst vierfacher Vater hin.

Er war der Einladung des „Vereins zur Förderung des Christlichen Gemeindelebens e.V.“ gefolgt und bot in unseren Gemeinderäumen einen fundierten Einblick in die Welt des Smartphones mit seinen Chancen und Risiken. In einem ca. einstündigen Vortrag, unterlegt mit vielen anschaulichen Grafiken und Bildern, bot Ingo Krause zunächst einen allgemeinen Überblick über die digitale Revolution und wie „Online“ unsere Welt und die unserer Kinder und Jugendlichen verändert.
Daran anschließend ging es ihm um eine Beurteilung dieser Entwicklung und um Handlungskonsequenzen. Das Smartphone erfüllt viele unserer menschlichen Bedürfnisse, so z. B. das Bedürfnis nach Anerkennung durch das Posten von Fotos und Kommentaren auf den sozialen Netzwerken, das Bedürfnis nach Belohnung durch kleine Erfolgserlebnisse bei Handy-Spielen und vieles mehr. Dies birgt natürlich ein Abhängigkeitspotential, dem gerade sehr junge Smartphone-Nutzer ungeschützt ausgesetzt sind. Hier brauchen Kinder und Jugendliche unbedingt Eltern, die nicht wegschauen, sondern die sich intensiv mit der Smartphone- und Internetnutzung ihrer Kinder befassen und altersgerechte Regeln aufstellen, absprechen und durchsetzen. Auch das Schaffen von nicht-virtuellen Alternativen wie gemeinsame Unternehmungen in der realen Welt gehören dazu: Zum Schutz der Kinder -  nicht nur gegen Missbrauch und Mobbing - sondern auch für eine ganzheitlich gesunde Entwicklung hin zu reifen Erwachsenen.

Sehr differenziert und lebensnah machte Ingo Krause, dem man die langjährige Erziehungserfahrung mit den eigenen fast erwachsenen Kindern abspürte, Mut, sich der digitalen Revolution im Kinderzimmer zu stellen. Man kämpfe nicht gegen die Medien, sondern um sein Kind, so seine Aussage. Und dafür lohne es sich allemal, hier viel Zeit, Kraft und Geld zu investieren.

In der anschließenden Diskussionszeit bei Kaffee und Kuchen konnte der Referent weitere Fragen aus seinem reichen Erfahrungsschatz als Schulleiter und Vater beantworten und gab auch Raum für Diskussionen unter den Teilnehmern. Hier konnten auch die Eltern mittlerweile erwachsener Kinder den Teenager-Eltern, die gerade an „vorderster Front“ kämpfen, mit ihren eigenen Erfahrungen in der Rückschau ein Stück Gelassenheit vermitteln. Und so war dieser Nachmittag informativ, zum Nachdenken anregend, aber auch Mut machend, bei diesem Thema nicht aufzugeben.

Medienlust & Medienfrust – Wie umgehen mit Smartphone und Internet?
Vortrag am 19. Januar 2019 in unserer Gemeinde, EFG Holzminden, Fürstenbergerstr. 43.

Das Smartphone ist aus unserer Welt nicht mehr wegzudenken. Es erleichtert unser Leben mit mehreren Millionen möglicher Apps, es ist unser Zugang zu den sozialen Medien und es beantwortet uns mit Hilfe von Google und Co. alle Fragen unseres Alltags.
Dieses kleine Gerät hat einen enormen Einfluss auf unser Leben, unsere Partnerschaften und unser Familienleben. Denn auch Kinder sind von den virtuellen Möglichkeiten fasziniert und beginnen immer früher, um ein eigenes Smartphone zu „betteln“.
Viele Eltern sind verunsichert, wie sie ihren Kindern einen guten Umgang mit dem Smartphone vorleben und beibringen können. Denn einerseits sollte das Kind nicht zu viel mit dem Handy beschäftigt sein, doch andererseits kann man als Eltern auch die „Fear of missing out“ (FOMO), also die Angst, etwas zu verpassen, nicht dazuzugehören, gut verstehen. Geht es einem selbst doch oft genauso.

Dieses Spannungsfeld greift Ingo Krause, Pädagoge und Schulleiter der August-Hermann-Francke Gesamtschule Detmold in seinem Vortrag „Medienlust & Medienfrust – Wie umgehen mit Smartphone und Internet?“  auf.
Am 19. Januar 2019 um 15.00 Uhr wird er in unserer Gemeinde referieren und dabei auch geistliche Aspekte beleuchten. Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit, bei Kaffee und Kuchen weitere Fragen an den Referenten zu richten und über das Thema zu diskutieren.

Hierzu sind alle Eltern, aber auch Menschen, die ihren eigenen Umgang mit dem Smartphone überdenken wollen, ganz herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. 

Der Teenie-Elternkurs vom 29.10.-26.11.18 in unserer Gemeinde

„So schnell sind fünf Wochen vorbei“, das ist die einhellige Meinung von mehr als 20 Eltern, die sich an 5 aufeinanderfolgenden Montagen in unserer Gemeinde zu dem „Elternkurs für Eltern mit Teenagern“ getroffen haben.

Ziel des Kurses war es, die Beziehung zu den eigenen Teenager-Kindern zu stärken. In einer Phase, in der sich Jugendliche aufgrund ihrer Entwicklung häufig von den Eltern abgrenzen und eigene Schritte gehen, ist dies eine besondere Herausforderung im Familienalltag.

An jedem Abend wurden in einem ca. 45-minütigen Video neue Impulse für das familiäre Miteinander von den Familienexperten Nicky und Sila Lee vermittelt. Im Anschluss daran begaben sich die Teilnehmer in zwei Kleingruppen, um über das Gehörte ins Gespräch zu kommen.

 

Im Mittelpunkt standen die Themen „Eine liebevolle Beziehung aufbauen“, „Wirksame Kommunikation“, „Grenzen setzen“, „Eine gesunde Gefühlswelt entwickeln“ und der Ausblick „Gute Entscheidungen fürs Leben treffen“. Die Anregungen aus den Videos wurden dann durch eigene Erfahrungen aus dem Familienleben vertieft. Dabei war die offene Atmosphäre sehr wohltuend, sodass auch schwierige Situationen gemeinsam besprochen werden konnten. „Jede Familie ist einzigartig und jedes Kind besitzt besondere Fähigkeiten und Stärken“, ist eine wichtige Botschaft dieses Kurses. „Ich begegne meinem Teenager seit dem Kurs ganz anders und habe gelernt, dass Jugendliche ihre Eltern in diesem aufregenden Lebensabschnitt besonders brauchen. Aber wir müssen Zeit und Geduld für eine gute Beziehung investieren“, lautet eine Stimme aus dem Kurs. Dass gemeinsame Zeit nicht nur dem Zufall überlassen werden sollte, ist ebenfalls eine wichtige Erkenntnis aus den 5 Wochen. „Wir planen jetzt viel bewusster gemeinsame Zeit miteinander ein“, erzählt ein Elternpaar, „und achten mehr auf die Bedürfnisse des Teenagers, manchmal finden die besten Gespräche eben mitten in der Nacht statt!“ Gemeinsam Spaß zu haben ist ebenfalls eine wichtige Sache, gerade weil der Alltag von Teenagern sehr stressig sein kann. Manchmal nehmen wir das als Eltern gar nicht wahr oder ernst, aber Schul- und Gruppendruck steigen immer mehr.  Da sind Familienmahlzeiten ein guter Ausgleich, denn wenn beim Essen eine entspannte Atmosphäre herrscht, können sich alle miteinander austauschen.

Aus diesem Grund war auch im Elternkurs das gemeinsame Abendessen ein wichtiger Bestandteil. An jedem Montagabend hatten Mitglieder der Gemeinde zu einem liebevoll vorbereiteten Buffet mit Suppe, Salat, Broten und Dips eingeladen.

Rückblickend sind wir als Veranstalter des Elternkurses dankbar und zufrieden mit diesem zweiten Kurs in der Region. „Bereits zum Jahresbeginn hatten wir eine hohe Teilnehmerzahl bei unserem Kurs für Eltern mit kleinen Kindern und auch jetzt konnten wir viele Familien erreichen und ihnen für die Erziehung Mut machen“, so Pastor Evan Schaefer. Von den Teilnehmern kam durchweg ein positives Feedback zu Aufbau und Inhalten des Kurses. „Das war bestimmt nicht der letzte Kurs in dieser Art, den wir in unserer Gemeinde angeboten haben,“ verrät Pastor Schaefer, „ich bin sogar schon gefragt worden, ob es nicht auch einen Kurs für Paare gibt, um auch hier die Beziehung zu stärken und sich bewusst Zeit für einander zunehmen.“

Ab Januar 2019 wird dann zunächst der Glaubensgrundkurs „Vertikal“ in unserer Gemeinde angeboten, aber auch die Kurse für Familien und Paare sollen in der Zukunft weitergehen!

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